Spendenaufruf für die von den Buschfeuer betroffenen Bewohner*innen, die Tierwelt und die Helfer*innen

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Der Klimawandel zeigt sich in einem immer stärkeren Ausmaß. Die Buschfeuer haben bis dato schätzungsweise 100.000 Quadratkilometer Landfläche vernichtet. Schon im Dezember wurde berichtet, dass die Waldbrände alleine die Menge CO2 freigesetzt haben, wie die Australien ohne Waldbrände in einem halben Jahr freisetzt.

Mittlerweile sind durch die Buschbrände 32 Menschen verstorben. Das Militär wurde eingezogen, um eingeschlossene Menschen zu retten und zu versorgen.

Neben den menschlichen Schicksalen steht die Tierwelt unter massivem Druck. Schätzungen gehen davon aus, dass tausende Koalas – in den betroffenen Regionen könnten die Hälfte der Populationen den Flammen zum Opfer gefallen sein – als „prominiteste“ Tierart den Flammen zum Opfer gefallen sind. Aber natürlich sind viele weitere Tiere von den seit September 2019 wütenden Buschfeuern stark betroffen. Menschen haben zum Glück die Möglichkeit rechtzeitig und relativ schnell die betroffenen Gebiete zu verlassen oder gerettet zu werden, was vielen Tieren nicht möglich ist. Tierarten könnten durch die starke Dezimierung dem Aussterben etwas näher gerückt sein. Ein genaues Bild wird es wohl erst in Zukunft geben.

Mittlerweile erfolgen viele Spendenaufrufe und wir möchte euch bitten, eine Spende für die betroffenen Bewohner, Feuerwehrleute und/oder an die Organisationen, die sich um verletzte Tiere kümmern, zu tätigen. Aber wohin kann man spenden?

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat die Spenden-Info „Waldbrände in Australien“ mit nützlichen Tipps veröffentlicht. Dort könnt Ihr Organisationen in Erfahrung bringen, bei denen die Spendengelder nach Einschätzung des DZI gut angelegt sind. Zudem gibt die DZI Tipps, was bei Spenden ins Ausland zu beachten ist. Unter den Spendenaktionen sind z. B. das WIRES-Emergency-Programm (WIRES) und das WWF-AustraliaWildlife Emergency-Programm aufgelistet.