Lokales Nachhaltigkeitsnetzwerk

Netzwerk

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Das Nachhaltigkeitsnetzwerk bietet die Möglichkeit, mit anderen Initiativen und Privatpersonen in Kontakt zu treten und gemeinsame Projekte und Ideen zu verwirklichen. Alle zwei Monate findet ein öffentliches Vernetzungstreffen statt, bei dem lokale Initiativen und Projekte die Möglichkeit bekommen, sich vorzustellen und Feedback aus dem Publikum einzuholen. Bisher haben sich unter anderem vorgestellt: Der Lotsenpunkt Ratingen mit der Idee eines Pop-Up Nachbarschaftsladens, die Stadtverwaltung mit einer Machbarkeitsstudie zum Umweltbildungszentrum am Blauen See, die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik mit den Ideen zur Fairen Woche, der Unverpacktladen Local Ratingen, die ADFC Ortsgruppe, … und auch die CleanUp-Aktion ist aufgrund einer Idee beim Netzwerktreffen entstanden.

A

Die ADFC-Ortsgruppe Ratingen setzt sich aktiv für eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Gestaltung der Stadt ein. Durch eine umweltbewusste, sichere und somit nachhaltige Mobilität soll Ratingen als lebenswerte Stadt wahrnehmbar bleiben. Dazu werden u. a. Konzepte zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur erarbeitet und bestehende Schwachstellen aufgezeigt. Neben der verkehrspolitischen Arbeit organisiert die Ortsgruppe aber auch zahlreiche geführte Radtouren, auf denen allen Interessierten der Spaß am Radfahren vermittelt wird.

B

Alexander Bös führt in vierter Generation die Konditorei & Café Bös in der Düsseldorfer Straße und den Eventservice caab-event. Er steht für traditionelles Bäckerhandwerk mit regionalen, hochwertigen Zutaten und Familienrezepten. Er setzt sich seit längerem für eine nachhaltige Entwicklung ein und unterstützt mit Material und Manpower u.A. die Agenda21-Gruppe Ratingen bei vielen Veranstaltungen sowie Ratingen.nachhaltig mit seinem Lokal als Ort für die Vernetzungstreffen.

Brothimmel und Kaffeesünde ist vermutlich das Backcafé mit dem geringsten Abfallaufkommen in ganz Ratingen. Neben regionalen Produkten, leckeren Backwaren und Bio-Getränken gibt es eine Stempelkarte, die verpackungsfreies Brötchenholen belohnt und nur noch Mehrweg-Pfandbecher für Coffee to go anstelle von Einwegbechern. Chefin Bettina Lindemann möchte ihren Kindern einen lebenswerten Planeten hinterlassen und leistet mit ihrem müllreduzierenden Konzept ihren Beitrag dazu.

Die BUND-Ortsgruppe Ratingen hat sich zum Ziel gesetzt, praktische Umwelt- und Naturschutzarbeit zu leisten. Sie wollen aufklärend und beratend wirken und so eine Lobby für Umwelt und Naturschutz bilden, die sich dafür einsetzt, dass den politischen Absichtserklärungen auch Taten folgen. Der Klimaschutz ist ihrer Gruppe ein besonderes Anliegen, spielt er doch in viele Umweltbereiche hin­ein.  Energieeinsparung/ Energieeffizienz bei städtischen und privaten Gebäuden, die Nutzung regenerativer Energien vor Ort müssen auch in Ratingen umgesetzt werden. Daher unterstützen sie in besonderem Maße die Aktivitäten des Klimabeirates und treten für die Umsetzung des neuen Klimaschutzkonzeptes der Stadt Ratingen ein. Aber auch in anderen Bereichen ist die Gruppe aktiv und hat gemeinsam mit Ratingen.nachhaltig schon eine erfolgreiche Veranstaltung zu nachhaltiger Landwirtschaft in der Volkshochschule durchgeführt.

E

Der Arbeitskreis „Eine Welt“ der Agenda 21-Gruppe ist seit dem Ratsbeschluss der Stadt zur Teilnahme am Agenda-Prozess im Jahr 1998 in Ratingen aktiv. Neben den Weltläden verschiedener Kirchengemeinden, die sich vor allem mit Fairem Handel beschäftigen, sind auch Vereine und Initiativen mit Projekten im Globalen Süden, wie z.B. die Südafrikahilfe, únd die Cambodian Children Education Help im Arbeitskreis aktiv. Alle Mitglieder setzen sich für einen fairen Handel, weniger Ungleichheiten und menschenwürdige Arbeitsbedingungen weltweit ein.

F

Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town-Ratingen. Auf Initiative vielfältiger Akteure hat sich Ratingen nach einstimmigem Stadtratsbeschluss als Fairtrade-Town beworben und erhielt diese Auszeichnung im September 2018. Der Titel wird an Städte vergeben, die sich für den Fairen Handel auf kommunaler Ebene einsetzen. In unterschiedlichen Bereichen – Vereinen, Einzelhandel, Weltladeninitiativen, Gastronomie, Schulen, Kitas, Kirchengemeinden und Stadtverwaltung – wird über den Fairen Handel informiert und werden Fair-Trade-Produkte genutzt. Die Steuerungsgruppe entwickelt Ideen für ein weiteres Engagement für den Fairen Handel und koordiniert unterschiedliche Aktivitäten vor Ort. Die Treffen der VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung treffen sich vierteljährlich, meist donnerstags von 16.30-18.00 Uhr. Interessierte sind zu einer Mitwirkung herzlich eingeladen. Die Termine und Ansprechpersonen finden sich unter www.fairtrade-ratingen.de

J

Die Nachhaltigkeits-AG des Jugendrates der Stadt Ratingen setzt sich seit Herbst 2018 für ein zukunftsfähiges Handeln in Ratingen ein. Mit Aktionen wie der Kleidertauschparty im Jugendzentrum LUX und dem Kochen mit geretteten Lebensmitteln von der Tafel möchten sie auch unter Jugendlichen ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln schaffen.

K

Die Koordinatorin für lokale Entwicklungspolitik und nachhaltige Beschaffung, Lena Steinhäuser, ist bei der Stadt Ratingen unter anderem für die Auszeichnung als Fairtrade-Town und die nachhaltige Beschaffung von fair produzierten und gehandelten Produkten wie Textilien, Lebensmitteln, Natursteinen und Sportbällen zuständig. Sie möchte über das Netzwerk den fairen Handel in Ratingen noch mehr unterstützen, indem sie Bürger*innen über die Beteiligungsmöglichkeiten an der Kampagne Fairtrade-Town und über die individuellen Handlungsalternativen informiert.

Klimaschutzmanagerin Elena Plank ist von Anfang an im Netzwerk dabei. Sie ist bei der Stadt Ratingen für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zuständig und steht für Fragen rund um den Klimaschutz gern zur Verfügung. Bei Ratingen.nachhaltig möchte sie die Projekte der Stadtverwaltung zum Klimaschutz bekannter machen, neue Unterstützer*innen finden und den Austausch zwischen Bürger*innen und Stadtverwaltung fördern.

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Local Ratingen ist der erste Unverpackt-Laden in Ratingen, gegründet von Nils Hermanns, Marvin Hermanns und Norman Schröder. Nach dem erfolgreichen Crowdfunding auf Startnext, wird der erste Unverpacktladen in Ratingen am 4. Oktober 2019 eröffnet. Unverpacktes Einkaufen bedeutet einen Verzicht auf unnötige Verpackungen, eingeschweißtes Gemüse, Einwegflaschen und Umverpackungen, um die Abfallmengen pro Kopf zu reduzieren und die Umwelt zu schonen.

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