Über uns

Warum ein Netzwerk?

Immer wieder haben wir Wege gesucht, uns in Ratingen für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren und einzubringen. Häufig stießen wir auf offene Ohren in Verwaltungen und Vereinen und auch oft auf interessierte und engagierte Privatpersonen – doch es fehlte die Koordination. Gemeinsam können wir so viel mehr fördern und umsetzen – und wo viele verschiedene Menschen zusammenkommen, entstehen häufig noch bessere Ideen!

Seit Anfang des Jahres 2019 gibt es deshalb das lokale Netzwerk Ratingen.nachhaltig. Initiiert von Julia Merkelbach, geborene Ratingerin, und Norman Voigt, Neu-Ratinger, mit dem Ziel, die nachhaltige Entwicklung vor Ort zu fördern. Was das konkret bedeutet? Wir möchten Menschen zusammenbringen, die sich für die Zukunft Ratingens engagieren wollen. Privatpersonen, Vereine, Unternehmen, Verwaltung, Politiker*innen – unabhängig von politischen Agenden und verwaltungswirtschaftlichen Strukturen soll jede*r die Möglichkeit haben, sich für eine nachhaltige Entwicklung in Ratingen einzusetzen.

Offene Vernetzungstreffen, gemeinsame Veranstaltungen, diese Homepage mit dem Veranstaltungskalender und ein regelmäßiger Newsletter bilden dabei den Kern unserer Arbeit. Gemeinsam möchten wir die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in Ratingen bekannt machen und herausfinden, wie wir als Stadtgesellschaft zu deren Umsetzung beitragen können. Ratingen ist unsere Heimatstadt – und gemeinsam möchten wir eine sichere, friedliche, soziale und lebenswerte Zukunft für alle Bürger*innen ermöglichen.

Mehr Informationen über die 17 Ziele findest du hier.

Wir freuen uns über Interessierte – egal ob du fünf Minuten pro Woche oder zwei Stunden pro Tag Zeit und Lust hast, dich zu engagieren – du bist herzlich willkommen! 

Mehr Informationen und Möglichkeiten, bei uns mitzumachen, gibt es hier.


Über die Initiatorin und den Initiator

Julia Merkelbach, Mitinitiatorin von Ratingen.nachhaltig

Julia Merkelbach (julia.merkelbach(at)ratingen-nachhaltig.de), geboren 1991 im Marienkrankenhaus in Ratingen-Mitte, hat nach Stationen in Ratingen West und Hösel den Wohnort vorübergehend nach Bonn verlegt, um an der dortigen Universität einen Bachelor in Geographie zu machen.  Trotzdem hat sie weiterhin die Schlittschuhe für die Damenmannschaft der Ratinger Ice Aliens geschnürt und die Wochenenden zum Großteil in verschiedenen Eishallen verbracht. Nach Stationen auf der Nordseeinsel Juist (Umweltbildung), in Greifswald (Masterstudium) und Ghana (Auslandsemester) landete sie für ein letztes Praktikum im Umweltministerium NRW, bevor sie ihr Masterstudium der Nachhaltigkeitswissenschaften und der Angewandten Geographie in Greifswald beendete. Das Thema ihrer Abschlussarbeit: Rahmenbedingungen für kommunale Nachhaltigkeitsprozesse, untersucht am Beispiel der Stadt Ratingen. Mittlerweile hat sie ihre Zelte wieder in Ratingen aufgeschlagen, arbeitet im Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und möchte in Zukunft gerne promovieren.

Norman Voigt vom lokalen Nachhaltigkeitsnetzwerk Ratingen.nachhaltig
Norman Voigt vom lokalen Nachhaltigkeitsnetzwerk Ratingen.nachhaltig

Norman Voigt (norman.voigt(at)ratingen-nachhaltig.de) ist seit Oktober 2018 offiziell Ratinger und erkundet mit Vorliebe die naheliegenden Länder und Städte, wenn er nicht gerade durch die Ratinger Wälder joggt. Geboren 1986 in Thüringen, zog er mit 13 Jahren mit seinen Eltern nach Mecklenburg-Vorpommern und lebte dort mit kurzen Ausnahmen bis zum Ende seines Masterstudiums 2018. Nach einer Ausbildung zum Bürokaufmann studierte er zunächst in Neubrandenburg Naturschutz und Landschaftsplanung im Bachelor und machte anschließend in Greifswald seinen Master in Nachhaltigkeitswissenschaften und Angewandter Geographie. Zwischendurch absolvierte er Praktika in verschiedenen Verwaltungsbehörden, Umweltverbänden, in der Nachhaltigkeitsabteilung der Otto Group, in der Greenpeace-Zentrale in Hamburg und bei der Bundestagsfraktion der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Auch privat ist er bei Greenpeace aktiv und fährt dafür häufig und gerne mit dem Zug durch ganz Deutschland. Aktuell arbeitet er als externer Mitarbeiter für den BUND Mecklenburg-Vorpommern.

Beide möchten gerne ihr gesammeltes Wissen einbringen, um ihre neue und alte Heimatstadt auf dem Weg in eine nachhaltige Entwicklung zu begleiten.